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NATURFASERN:

Baumwolle

besteht zu 90% aus reiner Zellulose, das ist eine Einzelfaser, bestehend aus unzähligen winzigster Fäserchen die spiralförmig in Schichten übereinander liegen.
Die Einzelfaser ist bandförmig und mit korkenzieherartigen Drehungen versehen. Die Verwindungen greifen beim Verspinnen ineinander und bewirken eine gute Haftung der Fasern im Garn.

Baumwolle besteht aus dem Samenhaar einer Staudenpflanze (Gossypium).
Die Pflanze benötigt zum wachsen gleichmäßige Wärme (18-28°C), benötigt reichliche Wasserzufuhr in der 4-6 monatigen Wachstumsperiode aber nach Möglichkeit Trockenheit in der Reifephase und Ernte.

Die aufgesprungenen reifen Samenkapseln werden 3 mal in der Saison geerntet und dann die Samenhaare von den Samen getrennt.

Eigenschaften der Faser:

wenig elastisch, gut zu bleichen und zu färben, filz frei, werden leicht fusselig, sind aber trocken und nass gleich reißfest.

Leinen

Flachs oder Leinen besteht aus von der Flachspflanze gewonnenen Bastfaser, die aus vielen durch Pflanzenleim (Pektin) zusammengeklebten Elementfasern besteht.

Leinengarn ist kaum noppenfrei zu spinnen. Flachs wird stets nass und warm versponnen.

Eigenschaften der Faser:

kühler Griff, angenehmer Glanz, steif und wenig geschmeidig, nicht dehnfähig,
gering saugfähig und wärmehaltend, glatt und leicht zu reinigen, flust nicht,
nimmt nur wenig Schmutz auf, schwer zu färben, Gewichtsverlust bei der maschinellen vollbleiche.

Seide

Die endlosen tierischen Fasern werden ausschließlich aus Kokons seidenspinnender Insekten gewonnen.
Grundstoff ist das hornähnliche Fibroin. Der Seidenleim (Bast, Serecin, Dextrin) muss entfernt werden was zu Gewichtsverlust führt.

Eigenschaften der Faser:

edler Glanz, weich, leicht und geschmeidig, knittert in unerschwertem Zustand kaum, sehr fest, hohe Wärmeisolierung, gut zu färben, hohes Dehnungsvermögen ( bis 15%),
feutigkeitsanziehend ( bis 30% Aufnahmefähigkeit ohne sich naß anzufühlen),
empfindlich gegen Körperschweiß und Sonnenbestrahlung.

Viskose

Herstellung aus Holz- oder anderen Pflanzenfasern, die chemisch gereinigt werden.
Die Zellstoffe werden mit Natronlauge und Schwefelkohlenstoff behandelt.

Der Name stammt von der zähflüssigen Viskose, dem in Natronlauge gelösten und gereiften "Xanthongenat", aus dem die Faser gesponnen wird.

Eigenschaften der Faser:
gleichmäßig zu färben, gut zu kreppen und zwirnen, weicher Fluß, stark säureempfindlich, gerine Naßfestigkeit, leicht entflammbar, viele Glanztypen.

Wolle

Tierischer Faserstoff vom Fell des Schafes. Keratinsubstanz, organisierte Faser da sie nicht aus lauter gleichartigen Zellen besteht.

Wollarten sind charakteristisch durch Länge, Dicke, Glanz und Kräuselung.

Grundarten sind Merino, Alpaka, Mohair, Kaschmir, Kamelhaar, Angorawolle.

Eigenschaften der Faser:

Dehnbarkeit und Sprungkraft bei geringer Festigkeit, hohe Knitterfreiheit, Schmiegsamkeit,
Verformbarkeit unter Einfluss von Wärme, Feuchtigkeit und Druck, hohes Wärmerückhaltevermögen, dauerhafte Kräuselung und hohe Anfälligkeit gegen Mottenfraß.

CHEMIEFASERN:

Polyacryl

Zur Verbesserung der Eigenschaften wird die Acrylfaser aus Lösung im Naß oder Trockenspinnverfahren gesponnen, dadurch wird eine Stabilisierung der Moleküle gewährleistet.

Feuchtigkeitsaufnahme mit 1-2% eher gering, ebenso die Quellfähigkeit, hohe elektrostatische Aufladung, gute elektrische Isolierfähigkeit, hitze- und lichtbeständig, hohes Wärmerückhaltevermögen,

Polyamid

Die Festigkeit ist die höchste aller Textilrohstoffe unter den Synthetics ebenso wie die Feuchtigkeitsaufnahme.

Polyamide sind Mottensicher, laugen-, seewasser- und fäulnisfest, gut plissierbar und dauerbiegebeständig.

Polyester

Gehört zu der Gruppe der vollsynthetischen Faserstoffen. Die Fasern sind aus linearen Makromolekülen, deren Kette zu mindestens 85 Gewichtsprozent aus dem Ester eines Diols besteht.

Wegen thermischer Unempfindlichkeit sind Polyesterstoffe knitterresistent und formbewahrend.